Rückkehr zum Felderhof: Niko Douros übernimmt ab Sommer
Der Kiersper SC hat frühzeitig die Weichen für die kommende Saison gestellt: Niko Douros wird ab Sommer neuer Cheftrainer der ersten Mannschaft. Am Montag, 02. Februar, einigten sich der geschäftsführende Vorstand und der 48-Jährige auf eine gemeinsame Zusammenarbeit.
Für die noch ausstehenden Spiele der laufenden Rückrunde übernehmen Leo Becker und Stergios Kalpakis die Verantwortung als Spielertrainer-Duo.
Bereits im Jahr 2023 waren die Wege zwischen dem KSC und dem A-Lizenzinhaber Douros kurzzeitig getrennt worden, als dieser ein Engagement als Co-Trainer beim nordmazedonischen Erstligisten FK Gostivar annahm. Nach rund sechs Monaten endete das Auslandsabenteuer, der Kontakt nach Kierspe blieb jedoch stets bestehen. Was damals unvollendet blieb, soll nun ab Sommer erfolgreich fortgesetzt werden.
Schon jetzt arbeitet Niko Douros im Hintergrund gemeinsam mit dem sportlichen Leiter Torsten Weimer an der Zusammenstellung des Kaders für die neue Saison. Die Rückmeldungen sind positiv: Es gibt bereits Anfragen von Spielern, die sich einen Wechsel nach Kierspe gut vorstellen können. „Bei uns stehen die Türen offen“, betont der 1. Vorsitzende Stefan Witt.
Der sportliche Fokus liegt zunächst jedoch auf der anstehenden Rückrunde. Am 22. Februar startet der Kiersper SC mit einem Heimspiel gegen die SG Mudersbach/Brachbach, die ihre Rückrunde bereits im November mit einem Auswärtssieg in Setzen eröffnet hatte. Aktuell steht dafür ein 16-köpfiger Kader bereit.
Besonders erfreulich ist die Unterstützung mehrerer KSC-Granden: Andi Kalmann, Andy Schneider und Tom Hoffmann haben spontan ihre Bereitschaft signalisiert, dem Verein in der Rückrunde zu helfen – sehr zur Freude von Vorstand und sportlicher Leitung. Mit Mert Temiz kommt zudem ein weiterer Neuzugang vom Bezirksligisten VfB Altena hinzu.
Ergänzt wird der Kader durch Spieler aus der zweiten Mannschaft sowie der A-Jugend, ohne dabei die ambitionierten Ziele dieser Teams aus den Augen zu verlieren. Der Kiersper SC setzt damit sowohl kurzfristig auf Stabilität als auch langfristig auf eine klare sportliche Perspektive.
